E-Learning-Modul zur Versuchsplanung und -durchführung in der Psychologie
Projektleitung:
Autoren:
M. Englisch
D. Ewert-Altenhain
M. Klein
P. Lemper
C. Scholl
J. Steffen

M. Górniak
J. Petzoldt
K. Schäfer
N. Weßels
Quellen:
Support:

Unifaktorielle Versuchspläne

Aus eLearning - Methoden der Psychologie - TU Dresden
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Unifaktorielle – oder auch einfaktorielle – Versuchspläne oder Designs sind solche, die nur einen Faktor, also eine UV beinhalten. Dieser Faktor kann eine oder mehrere Stufen besitzen.

Beispiel: Ein Experiment, bei dem die Auswirkungen eines Medikaments betrachtet werden, setzt die Dosis des Medikaments als UV fest. Dies ist der einzige Faktor, in dem sich die Gruppen unterscheiden, somit handelt es sich um einen unifaktoriellen Versuch. Gibt es nun nur die Experimentalgruppe und die Kontrollgruppe, hat dieser Faktor zwei Stufen (0 und 1). Wird die Dosis variiert - etwa zwischen klein, mittel, und groß – ergeben sich mit der Kontrollgruppe 4 verschiedene Faktorstufen.

Einfaktorielle Pläne können in drei größere Arten unterteilt werden: Randomisierungspläne, Blockversuchspläne und Messwiederholungsdesigns. Die ersten beiden werden auch „between designs“ genannt, da hier Ergebnisse zwischen verschiedenen Personen verglichen werden. Letztere werden als "within designs" bezeichnet, da die Ergebnisse innerhalb einer Versuchsperson verglichen werden.

Aus jedem dieser Designs folgen wiederrum verschiedene Methoden Randomisierung und Balancierung, um die interne Validität des Versuchs sicherzustellen.


Unifaktoriell.png